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der Vereinigung unabhängiger Ärztinnen und Ärzte

IMS Health GmbH & Co OHG begründet die Legalität und Legitimität der eigenen Datenverarbeitung mit einem Gutachten, das über das Apothekenrechenzentrum VSA GmbH vom Bayrischen Landesamt für Datenschutzaufsicht erstellt wurde.

Wie so oft in der Vergangenheit, werden Bürger und Berichterstatter, die Praktiken in der Pharmaindustrie und in diesem Zusammenhang Verfahren von Unternehmen, die als Dienstleister der Pharmaindustrie zuarbeiten, kritisieren, mit rechtlichen Mitteln bedroht.

Was aber geschieht hier? Die IMS Health GmbH & Co OHG (nachstehend IMS) führt aus, dass die eigenen Prozesse innerhalb der von ihr ausgeführten und verantworteten Verarbeitung patientenbezogener Daten deshalb legal und legitim ist, weil die Datenverarbeitungsprozesse innerhalb des Apothekenrechenzentrums VSA GmbH in München nicht beanstandet wurden. (Quelle Pressemitteilung des Bayrischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht vom 20.08.2013, herausgegeben einen Tag nach der Veröffentlichung des Spiegelartikels?!)

Zitat aus dem Schreiben des Dr. Stephan Dittl vom 03.09.2013:

           In Folge dessen sind die aggregierten Berichte meiner Mandantin erst recht datenschutzrechtlich
               unbedenklich.”

Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit Fragen professioneller Datenverarbeitung vom PC bis zum Mainframe, insbesondere auch mit Fragen des Datenschutzes. Eine solche Aussage, die den wesentlichsten Prinzipien der deutschen Datenschutzgesetzgebung widerspricht, ist mir in all den Jahren noch nicht vorgetragen worden. Sie wurde entweder in vollständiger Verkennung der gesetzlichen Grundlagen getätig oder in bewusster Absicht formuliert.

Gleichzeitig ist die Frage nach dem Innenverhältnis zwischen Datenlieferant und Käufer zu stellen. Warum bezieht man sich ausschließlich auf das Apothekenrechenzentrum im München. Es gibt meines Wissens 5 Apothekenrechenzentren in Deutschland. Wenn folglich alles lege artis laufen würde, dann müssten 5 Gutachten erstellt und übermittelt worden sein. Es ist aber nur eines. Dasjenige mit dem IMS offensichtlich besonders gerne zusammenarbeitet.

Insbesondere meine Aussage in dem Artikel:

           “ Die Daten der IMS sind das Einfallstor zu einem System permanenter Ausspitzelung.”

ist Gegenstand der Kritik. Ich erkläre hier öffentlich, dass ich, nach intensiver Diskussion,  mit dem zuständigen Redakteur Herrn Hilmar Schmundt (3 1/2 Stunden in meinem eigenen Büro), schriftlich auf dieser Formulierung bestanden habe. Herr Schmundt hat mich persönlich über die möglichen Konsequenzen einer solchen Äußerung aufgeklärt. Ich stelle ihn von der Verantwortung für diese und meine anderen Aussagen frei. Ich wollte nur in dieser Weise zitiert werden. Das diesbezügliche Dokument werde ich vorlegen. Ich stehe zu dieser Formulierung ohne Einschränkung und nehme rechtliche Schritte in kauf. Ich werde einen möglichen Rechtsstreit durch alle Instanzen durchfechten, bis zum EUGH.

In dem nachfolgenden offenen Brief an den Geschäftsführer der IMS Herrn Dr. Frank Wartenberg, werde ich ausführlich begründen, warum ich zu dieser Überzeugung komme.

Ich stelle jedem Redakteur frei, die Inhalte dieser Seite und des nachfolgenden Briefes nach freiem Ermessen zu verwenden. Ich übernehme die volle Verantwortung für die Inhalte, die in diesen Dokumenten enthalten sind und stelle jeden der sie verwendet von der Verantwortung für eben diese Inhalte frei, unter der Voraussetzung, dass sie vollständig und wahrheitsgemäß verwendet werden. Rückfragen hierfür sind nicht erforderlich.


Offener Brief an Dr. Frank Wartenberg, in Beantwortung der Fragen des Schreibens der Sozietät Salger in Frankfurt.

Spiegelartikel Ausgabe 34 vom 19.08.2013

Stellungnahme der IMS Health zum Artikel im Spiegel vom 19.08.2013

Schreiben der Sozietät Salger Frankfurt Main vom 03.09.2013

Anlagen zum Schreiben der Soziatät Salger

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