Herzlich willkommen zur ersten Lektion:

Wenn Anwender wissen, wie ihr Computer funktioniert, dann kommen Sie in aller Regel viel besser damit zurecht. Denn vom Prinzip ist es mit den Computern wie mit Autos, sie funktionieren im wesentlichen alle gleich. Es sind also keine Kisten mit sieben Siegeln, die ohnehin nur eine elitäre Minderheit versteht.

Im Gegenteil das Prinzip ist wirklich leicht verständlich. Schauen Sie sich einmal die folgende Zeichnung genau an.

Das erste Bauteil, das wir uns ansehen ist der Inichip. Nachdem er nach dem Einschalten des Computers mit Strom versorgt wird, wacht er prompt auf und ist ein ganz cleveres Kerlchen. Er hat nämlich eine ganz heiße Verbindung zu Bauteil 2 dem Prozessor. Nun der ist ein ganz besonderes Teil, wenn er mit Daten gefüttert wird. (ohne die ist er strohdumm)

Also erklärt Inichip dem Prozessor: “Du bist ein Computer”. “So so,” antwortet dieser in aller Regel “Und nu?” “ Tja,” sagt dann der Inichip, “ schau mal nach, was du an deinen Kontakten so alles findest.” “Hört sich interessant an,” sagt der und macht sich auf die Suche.

    Und er findet vieles was Sie sicher kennen.
                  
                       Den Hauptspeicher
                       Die Diskette
                       Die Festplatte
                       Das CD ROM Laufwerk (oder auch mehrere)
                       Die Schnittstellen zu Bildschirm, Tastatur und Drucker
                       Die meisten PC’s haben heute eine Soundkarte, eine
                       Netzwerkkarte und einen Internetanschluss

“Gefunden” sagt dann der Prozessor. “Adressen von allen Teilen speichern,” sagt der Inichip. Das tut der Prozessor auch und fragt sich gelangweilt, was denn wohl als nächstes kommt. “Sag dem Anwender am Bildschirm, was du gefunden hast.” Sagt der Inichip. “Und was hat der davon?” Meint der Prozessor. Darauf der Inichip: “Klappe halten und machen!”

Tut der Prozessor auch prompt. Wenn Sie zu dieser Zeit auf den Bildschirm sehen und auf die Taste Pause drücken, wenn ein weiß umrandetes großes Feld erscheint, können Sie ablesen was so alles in Ihrem Computer steckt. (anschließend bitte wieder die Eingabetaste drücken, damit es weiter geht)

Dann fordert der Inichip den Prozessor auf, bei den Datenträgern (Diskette, CD Rom und Festplatte) nach einem Betriebssystem zu schauen.

Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum beim Start Ihres Computers das Disketten- laufwerk Krach macht und blinkt. Nun, weil der Prozessor da das Betriebssystem sucht. Wenn er es da nicht findet, dann sucht er die anderen Laufwerke ab. Schließlich findet unser Sucher von Dienst z.B. auf der Festplatte das Betriebssystem und fragt, was er denn damit machen soll.

“Laden,” meint der Inichip “Laden damit du endlich mal ‘ne Nummer intelligenter wirst.” Intelligent sein, das hört sich gut an, denkt der Prozessor und lädt was das Zeug hält, fragt zwischendurch noch mal, wo er es dann hinschieben soll. Drauf antwortet der Inichip: In den RAM Speicher und las mich jetzt in Ruhe, jetzt hast du alles. Unser cleveres Kerlchen meldet sich ab.

Ab diesem Zeitpunkt sehen Sie das Windows Symbol auf Ihrem Bildschirm. Wenn das System fertig geladen ist, steht Ihnen der Computer zur Verarbeitung von Programmen zur Verfügung.

Der Computer ist also ein System vernetzter Komponenten, die sich um einen Prozessor scharen. Bei diesen Komponenten handelt es sich in der Regel um Standardbauteile, die auf Basis der Betriebssystemsprache miteinander kommunizieren können. Das Ziel der Datenverarbeitung ist es, diese einzelnen Komponenten so zu organisieren, dass sich damit Daten nach festen Regeln verarbeiten lassen.

Das ist das Prinzip auf dem alle Computer basieren. Die Spezialisierung hängt von der Aufgabenstellung ab.

Dazu ein Beispiel am Rande. Ich war letztens auf einem Rasthof und beobachtete in der Warteschlange, wie ein Techniker einen Kaffeeautomaten wartete. Ich schaute in die Maschine rein, und entdeckte prompt alle die Bauteile, die normalerweise in einem Computer stecken.

Auf die Frage, was denn die Elektronik in der Kaffeemaschine mache, antwortete der Techniker: “Sie überträgt die Anzahl der ausgegebenen Kaffeetassen auf den Buchungscomputer im Netzwerk und fordert die Kassiererin auf Kaffee aufzufüllen, wenn der ausgeht.”

Tja und jetzt warte ich nur noch auf den Computer im Toilettenpapierhalter, derer der Putzfrau...

Nun Sie sehen Sie, es ist nicht so schwierig, wie es den Anschein hat und es kann auch eine Menge Spaß machen. Beim nächsten mal erkläre ich Ihnen dann, wie die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten, wenn sie die Daten Ihrer Patienten verarbeiten.

Bis dahin Ihr Roland Holtz

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